Unser
Besuch in Koscian im Rahmen unserer Schulpartnerschaft mit dem
Oskar-Kolberg-Lyzeum 2007
Als morgens der Wecker um 8Uhr schellte, wurde mir klar, dass es der vorletzte Tag in Koscian und unsere Familien war. Dennoch freute ich mich, endlich den polnischen Unterricht zu besuchen. Unsere Lehrer haben gesagt, dass die Schulen in Polen streng und geregelt sind. Mit diesen Gedanken ging ich zusammen mit Karolina zur Schule. Die erste Stunde war „polnisch“ und ich war gespannt, ob die Schule wirklich so streng sein würde. Wir Austauschpartner wussten natürlich, dass wir nichts verstehen würden. Wir setzten uns dennoch in die letzte Reihe und unterhielten uns über die vergangenen Tage. Als die Lehrerin den Raum betrat, standen die Schüler zur Begrüßung auf und setzten sich wieder, als die Lehrerin sie dazu aufforderte. Ich wunderte mich, dass die Schüler die Lehrer nicht mit einem „guten Morgen Frau/Herr…“ begrüßen, wie wir es machen. Ein weiterer großer Unterschied ist sicherlich, dass die Schüler während der Pausen Musik hören. Nach jeder Stunde haben sie 10 Minuten Pause und hören tatsächlich aus Lautsprechern Musik. Wir wollten diese Sache dann natürlich auch bei uns einführen, aber wir haben Herrn Stauch bisher noch nichts davon erzählt. Wir hatten dann noch zwei Freistunden und danach sind Karolina und ich nach Hause gegangen. Wir hatten noch ein paar Stunden Zeit, bevor wir zur Abschlussparty gehen würden und Karolina und ich hatten uns zusammengesetzt und ein wenig geredet.
Um 4Uhr gingen wir also zu unserer Abschiedsfete und wir waren alle sehr gut gelaunt. Es war eine Fete mit Eltern und Lehrern. Wir hatten die Gelegenheit zu paddeln und auf dem Spielplatz Spaß zu haben. Die meisten von uns und unseren Partnern sind paddeln gegangen und es scheint sehr viel Spaß gemacht zu haben. Ich war eine von denen, die lieber am Rand sitzen geblieben ist, und den anderen zugeguckt hat. Linda, Anja und ich hatten, während die andern paddelten, darauf gewartet, dass das Lagerfeuer angemacht wurde, an dem wir dann schließlich unsere Würstchen brieten. Es war ein lustiger Abend, und wir haben alle sehr viel gelacht und viel Spaß gehabt.
Um 8Uhr war die Party zu Ende und wir haben noch alle geholfen aufzuräumen. Jedoch fanden wir es alle zu früh für ein Ende und wir sind gemeinsam in einen Pub gegangen und haben uns noch weiter unterhalten, gelacht und gefeiert. Irgendwann sind wir schließlich wieder nach Hause gegangen, denn am nächsten Tag, würde der letzte Tag anbrechen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen und mit schwerem Herzen ging es ins Bett, um den letzten Tag zu empfangen.
Selina Hildebrandt
Vorwort - Herr Burichter
1. Tag - Steven Hemplewski
2. Tag - Stefanie Szalek
3. Tag - Tim Bielefeldt
4. Tag - Tobias Clemens
5. Tag - Karoline Pajonk und Linda Gunia
6. Tag - Frederike Stach
7. Tag - Selina Hildebrandt
8. Tag - Charlen Gehlen
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